Janssen Zukunftspreis 2010

Preisübergabe
v.l.: Herr Kris Sterkens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Janssen-Cilag GmbH, und Frau Dr. Franziska Rubin, Moderatorin des MDR-Gesundheitsmagazins „HAUPTSACHE GESUND“, übergeben den Preis an Frau Dr. Sandra Boy, Oberärztin der Universitätsneurologie in Regensburg, Dr. Peter Müller-Barna, Oberarzt und Projektkoordinator TEMPiS im Klinikum Harlaching, Frau Dr. Loibl, Oberärztin in der Asklepios Klinik Burglengenfeld, und Herr Dr. Ebermann, Oberarzt in der Klinik Mühldorf

Der Janssen Zukunftspreis 2010 geht an ... TEMPiS!

Von einer hochkarätigen Jury wurde TEMPiS mit dem mit 5.000 Euro dotierten „Janssen Zukunftspreis 2010“ ausgezeichnet. „Seit 20 Jahren reden wir über die grandiosen Möglichkeiten der Telemedizin. In diesem Projekt sehen wir, wie sie sehr überzeugend zur Verbesserung der Versorgung auch in der Fläche grandios beitragen kann“, sagte der Zukunftsforscher Prof. Rolf Kreibich in seiner Laudatio. Der Preis würdigt "ungewöhnliche Initiativen und mutige Projekte, die sozialen Nutzen und Gesundheit stiften und die dem deutschen Gesundheitswesen mit ihren bemerkenswerten Leistungen einen entscheidenden Impuls geben. Der Preis (...) wird alle zwei Jahre vergeben. Ein echtes Gütesiegel, für das sich niemand selbst bewerben kann.", heißt es in dem Glückwunschschreiben an TEMPiS. Am 22.9.2010 nahmen in Münster - stellvertretend für das Netzwerk - Herr Dr. Müller-Barna, Klinikum Harlaching, Frau Dr. Boy, Universitätsklinik Regensburg, Herr Dr. Ebermann, Klinik Mühldorf, und Frau Dr. Loibl, Asklepios Klinik Burglengenfeld, den Preis entgegen. Weitere Informationen zum Preis und einen gelungenen Kurzfilm über TEMPiS finden Sie (in Kürze) unter www.janssen-cilag.de\zukunftspreis .

Laudatio & Jury
Janssen Zukunftspreis 2010

Blitz aus heiterem Himmel
Meist kommt er wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Und er schlägt direkt ein in die Schaltzentrale unseres Seins. Die Rede ist vom Schlaganfall. Noch bevor ich meine kurze Laudatio hier vor Ihnen beendet haben werde, wird sich für 2 bis 3 Menschen in Deutschland durch solch einen Hirnschlag alles verändert haben. Jährlich erleiden über 200.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Er ist die dritthäufigste Todesursache. 37 der Betroffenen sterben innerhalb des ersten Jahres nach dem Insult. 70 der Überlebenden bleiben langfristig behindert. Sprachstörungen, Spastiken, Halbseitenlähmung, Empfindungsunfähigkeit, Schluckstörungen - das sind nur einige der möglichen gravierenden Folgen...

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