Aufbau des Netzwerkes

In TEMPiS wurden 2003 zunächst 12 regionale Kliniken mit den beiden Schlaganfallzentren in München Harlaching und an der Universität Regensburg vernetzt. Nach dem Beitritt des kbo-Inn-Salzach Klinikums Wasserburg und des Krankenhauses Grafenau 2017 sind mittlerweile 21 Kliniken mit den Schlaganfallzentren verbunden. Jedes der Versorgungskrankenhäuser hat eine eigene Schlaganfallstation aufgebaut und wird bzgl. Fortbildung und Qualitätssicherung kontinuierlich durch die Projektleitung unterstützt. Kurse, Hospitationen und Visiten finden dabei regelmäßig in den Kooperationskliniken statt.

Für schwierige klinische Fragestellungen kann jederzeit telemedizinisch Kontakt zu den Zentren aufgenommen werden.

Im Rahmen der Untersuchung über Videokonferenz und Mitbeurteilung der Computer- bzw. Kernspintomographien wird dann zusammen mit den Ärzten vor Ort das weitere Vorgehen festgelegt. Dies umfasst unter anderem auch die systemische Lysetherapie und ggf. die Einleitung einer Verlegung in eine spezialisierte Einrichtung.

Durch die Vernetzung der Versorgungsstufen kann auf die kostenträchtige Vorhaltung teuerer technischer und personeller Ressourcen in den einzelnen Kliniken verzichtet werden. Die entsprechenden Eingriffe werden hierdurch auf Zentren mit großer Erfahrung konzentriert.

Durchführung des telemedizinischen Konsils

Durchführung des telemedizinischen Konsils